Region

Das Anbaugebiet im Südosten der Steiermark ist vorwiegend bekannt durch seine würzigen Weißweine. Das Klima liegt zwischen dem der pannonischen Tiefebene und dem Mittelmeer. Die in den letzten Jahren auch in dieser Region verstärkt auftretenden trockenen und warmen bis heißen Sommermonate haben zu einem Ansteigen von Zucker und variationsreicherer Frucht geführt.

Durch die hügelige Landschaft werden vorwiegend Hanglagen bebaut. Die Böden sind je nach Lage sehr unterschiedlich. Vulkanische Böden sind hier ebenso anzutreffen wie sandige bis hin zu schweren Böden.

Diese Landschaft prägt auch die Größe der einzelnen Betriebe. Viele davon vermarkten einen Großteil ihrer Produktion in Eigenregie als Buschenschank. Ähnlich der Vertriebsform des Heurigen, allerdings mit weitgehender Beschränkung auf selbst erzeugte Produkte.

Die typischen Weißweinsorten sind Welschriesling, Weißburgunder (Pinot blanc), Riesling-Sylvaner (Müller-Thurgau), Morillon (Chardonnay), Muskat-Sylvaner (Sauvignon blanc) und rund um Klöch Traminer und Gewürztraminer.
Die häufigsten Rotweinsorten sind Blauer Zweigelt und Restbestände der wilden Rebe Isabella. Nicht zu verwechseln mit dem Direktträger Blauer Wildbacher, der überwiegend in der Weststeiermark um Stainz gezogen wird – besser bekannt unter dem (Marken-)Namen Schilcher.

 

Empfohlene Literatur zum Nachlesen auf 2 Seiten: Weinbau in der Steiermark